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Wir bilden Maurer, Beton- und Stahlbetonbauer sowie Fliesenleger aus

Gern möchten wir jungen Menschen und Berufsumsteigern die Möglichkeit geben, eine Ausbildung im Baugewerbe aufzunehmen. Wir bieten vielseitige Tätigkeitsbereiche und eine praxisnahe Ausbildung an. Unsere kompetenten Mitarbeiter verfügen über ein großes Praxiswissen und geben dies gern weiter.

Weiterhin bieten wir:
  • bei Bedarf behilflich bei der Wohnungssuche
  • Unterstützung bei der Erlangung der Fahrerlaubnis
  • Prämien bei guten schulischen Leistungen (Zwischenprüfungen und Prüfungen)

Ein Beispiel für die Ausbildung zum Maurer:

Ausbildungsinhalte sind:

  • Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht
  • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes
  • Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit
  • Umweltschutz
  • Auftragsübernahme, Leistungserfassung, Arbeitsplan und Ablaufplan
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen
  • Herstellen von Bauteilen aus Beton und Stahlbeton
  • Herstellen von Baukörpern aus Steinen
  • Einbauen von Dämmstoffen für den Wärme-, Kälte-, Schall- und Brandschutz
  • Herstellen von Putzen
  • Sanieren, Instandsetzen und Sichern von Baukörpern
  • qualitätssichernde Maßnahmen und Berichtswesen

Der Ausbildungsablauf:

  • Ausbildungsdauer: 3 Jahre
  • Zwischenprüfung: Während der Berufsausbildung ist eine Zwischenprüfung durchzuführen. Sie soll am Ende des zweiten Ausbildungsjahres stattfinden.
  • Gesellen-/Abschlussprüfung: Die Ausbildung schließt mit einer Gesellen-/Abschlussprüfung ab.

„Vom Koch in der Fremde zum Bau-Profi daheim“Ein Bericht der Lausitzer Rundschau aus dem Jahr 2015

Enrico Dorow links - Carlos Viehweg rechts
Carlos Viehweg aus Crinitz wird am heutigen Donnerstag von der Handwerkskammer Cottbus als "Lehrling des Monats" ausgezeichnet. Sein Chef Enrico Dorow (l.) freut sich mit dem jungen Mann.

Crinitz. Eigentlich hat Carlos Viehweg aus Crinitz den Beruf des Kochs erlernt und ist dann zum Arbeiten nach Baden-Württemberg "ausgewandert". So richtig warm geworden ist er weder in der Fremde, noch im Job. Jetzt lernt er erneut: Maurer. Und mit Erfolg.

Wenn Carlos Viehweg am heutigen Donnerstag in Calau als "Lehrling des Monats" der Handwerkskammer Cottbus ausgezeichnet wird, dann hat er das nicht zuletzt seinem Chef zu verdanken. Enrico Dorow Inhaber des gleichnamigen Bauservice-Unternehmens aus Crinitz, hat den jungen Mann vorgeschlagen. Sein zweites Lehrjahr schloss Carlos im theoretischen Teil als der Beste seiner Klasse ab. Sein Chef Enrico Dorow lobt: "Er besitzt eine schnelle Auffassungsgabe, denkt mit und kann die nächsten Schritte selbstständig ausführen. Bei den Kollegen ist er sehr beliebt, weil er zuverlässig, eigenständig und zielstrebig arbeitet." Als Carlos im Jahr bei Arnold Klemin in Crinitz fragte, ob der nicht einen Job in der Heimat für ihn wüsste, gab es den Tipp in Richtung Bauunternehmen. Zunächst habe Carlos einfach mitarbeiten und Geld verdienen wollen.

Doch Enrico Dorow riet ihm nicht nur zu einer zweijährigen Ausbildung zum Hochbaufacharbeiter, sondern zur dreijährigen Ausbildung zum Maurer. 14 Tage hatte der junge Mann sich das durch den Kopf gehen lassen und sich schließlich für den aufwendigeren Weg entschieden. "Er hat das Potenzial", sagt sein Chef, der im August dieses Jahres selbst 10 Jahre Selbstständigkeit feiern kann. Enrico Dorow weiß um die Schwierigkeit, geeigneten Fachkräftenachwuchs zu finden und freut sich über Carlos Entschluss. Im Herbst geht einer seiner derzeit elf Mitarbeiter in den Ruhestand. Aus Erfahrung weiß er, dass der Beruf neben der Ausbildung einer großen Portion Erfahrung bedarf, die man sich erst nach und nach aneignen kann. "Die Arbeit ist ganz schön anspruchsvoll und die Kunden sind es auch", sagt der Firmenchef. Er, der selbst zunächst in der Ferne sein Glück versucht und dann doch in die Heimat zurückgekommen war, versteht Carlos voll und ganz.
Dieser möchte einmal das Haus seiner Eltern übernehmen, und auch seine Freundin stammt von hier. Wenn Carlos im kommenden Jahr seine Ausbildung erfolgreich abschließt, muss er sich um eine Übernahme keine Sorgen machen. Eher müsse er sich wohl Sorgen machen, dass der Nachwuchs bei ihm bleibt, sagt der Firmenchef. Doch darauf erwidert der 28-Jährige: "Ich hab' nichts anderes vor. Das wird schon."

Als Koch habe er sowohl Manager sein müssen, als auch Geschmackssinn haben. Der Leistungsdruck sei enorm hoch gewesen und die Arbeitszeiten an den Wochenenden und am Abend belastend. Das Klima im Bauunternehmen in Crinitz sagt dem jungen Mann zu, der seine Perspektive in seinem Heimatort sieht. Eine abwechslungsreiche Arbeit, geregelte Arbeitszeiten und freie Wochenenden weiß er zu schätzen. Auch die Arbeit an der frischen Luft sagt ihm zu.

Kurzum: Er fühle sich wohl in seinem Job. Seinen Entschluss, in die Heimat zurückzukommen und noch einmal auf die Schulbank zu gehen, bereut er nicht.